Der letzte Fisch – Unsere Meere am Scheideweg

Fisch ist eines der kostbarsten Nahrungsmittel … nur warum gehen wir damit so nachlässig damit um und vernichten unsere Fischbestände immer weiter und weiter? Jedes Jahr werden 90 Millionen Tonnen aus dem Meer gezogen und bis zu 90 Prozent eines jeden Fischzugs wird als Beifang wieder über Bord geworfen. Wir sollten nur noch den Fisch aus dem Meer holen, den wir auch wirklich essen. Es gibt viele Möglichkeiten auch nur diese Tiere gezielt und nachhaltig zu fangen. Ansätze dazu sind selektivere Fangmethoden, kleinere Fangflotten, Schonzeiten und Schutzgebiete. Fangmenge, Fischereidruck und Auswirkung aufs Ökosystem sind eng miteinander verbunden.
Lösungsidee: Die Fangmenge bleibt gleich und der Fischereidruck wird um die Hälfte reduziert. Die Meere sind gefährdet aber wir haben sie noch, die Chance!

Eindrucksvolle ARTE Dokumentation »Der letzte Fisch – Unsere Meere am Scheideweg«

Dauer 45 Minuten, Buch und Regie: Ismeni Walter, Kamera: Erik Sick, Produktion Schiebener Filmproduktion im Auftrag des WDR in Zusammenarbeit mit Arte

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Oceans – Die sieben größten Probleme unserer Ozeane

Die sieben größten Probleme unserer Ozeane

Artikel in Treehugger

The Ocean has issues 7 biggest problems facing our seas and how to fix them

1. Durch Überfischung wird das Lebens aus dem Wasser gezogen
2. Die wichtigsten Raubtiere des Ozeans werden getötet … nur Flossenfutterei
3. Ozeanversauerung – sie schickt uns 35 Million Jahre zurück
4. Sterbende Korallenriffe und eine unheimliche Abwärtsspirale
5. Die toten Zonen im Ozean – überall und weiter wachsend
6. Quecksilber Verschmutzung aus der Kohle durch Ozeane über Speisefisch auf unseren Tisch
7. The Große Pazifische Müllstrudel – ein Plastiksuppewirbel, den man sogar aus dem All bereits gut erkennen kann

 

1. Overfishing Is Draining the Life From the Water

2. Ocean’s Most Important Predators Being Killed…But Just for the Fins

3. Ocean Acidification Sending Us Back 35 Million Years

4. Dying Coral Reefs and A Scary Downward Spiral

5. Ocean Dead Zones Are Everywhere, and Growing

6. Mercury Pollution Going from Coal to Oceans to Fish to Our Dinner Table

7. The Great Pacific Garbage Patch a Swirling Plastic Soup You Can See from Space

Museumsgespräche im DSM Bremerhaven über Fisch als Ressource

Im Rahmen der Reihe von Zukunftsprojekt Erde im Wissenschaftsjahr 2013 wird heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven diskutiert:

Fisch als Ressource – Probleme und Lösung für eine gleichbleibende Rohstoffversorgung für die Deutsche Fischwirtschaft

Drei Expertinnen und Experten,Vertreter aus Wissenschaft, Fischwirtschaft und Naturschutz, äußern sich zu diesem Thema in einer öffentlichen Podiumsdiskussion und gemeinsam soll nach Lösungen gesucht werden.

Die Ausgangssituation:

Pro Jahr verzehrt jeder Deutsche verzehrt im Jahr 15,5 kg Fisch. Doch nach Angaben des WWF können nur vier der zehn beliebtesten Speisefische noch bedenkenlos verzehrt werden.

Jahrzehntelang wuchs die weltweite Fangmenge in der Fischerei. Inzwischen gelten viele Fischbestände heute als überfischt oder zusammengebrochen. Als überfischt gilt ein Bestand, der über ein nachhaltiges Maß hinaus genutzt wird. Verursacher ist eine verfehlte Fischereipolitik. Und so beträgt der geschätzte Wert des weltweit angelandeten Fisches jährlich rund 90 Milliarden US-Dollar. Fischerei ist ein lukratives Geschäft, aber durch permanente Überfischung sind in vielen Regionen der Weltmeere die Bestände bedroht, und es wird ihnen wenig Ruhepause zur Erholung gegeben…

Kurzinfo zum DSM Bremerhaven: Die Ausstellungen bieten auf fast 8.000 Quadratmetern Einblicke in die vielschichtigen und spannenden Aspekte der Schifffahrtsgeschichte – von der Steinzeit  bis heute.

Überfischung – Wissen interaktiv

Betreten Sie das virtuelle Restaurant, zeigen Sie dem Ober, welches Gerichte Sie gerne bestellen würden und fragen Sie ihn nach den jeweiligen Fangmethoden und dem Zustand der Fischbestände…

Ergänzend zur Sendereihe »planet wissen« gibt es auf der gleichnamigen Webseite eine flash-animierte Informationseinheit. Erfahren Sie, warum der Alaska-Seelachs eigentlich kein Lachs ist, sondern ein Dorsch, daß die Scholle bis zu 50 Jahre alt werden kann (wenn man sie lässt) und warum die Makrele auf eine Schwimmblase verzichten kann und vieles andere mehr…

zur Seite von planet wissen Überfischung

 

Animation über die Überfischung der Meere

»Der Zustand unserer Meere ist bedrohlich. Die Fischbestände sind seit dem Beginn der industriellen Fischerei um 90% zurückgegangen. Wissenschaftler warnen vor der völligen Auslöschung aller gefischten Arten in weniger als 50 Jahren«

schreibt der Gestalter Uli Henrik Streckenbach. Sein Video »Die Überfischung der Meere« ist das Abschlußprojekt des Studenten an der Burg Giebichenstein – Kunsthochschule Halle. Eindrucksvoll hat er den Zustand unserer Meere visualisiert, die animierten Informationsgrafiken werden durch die Sprecherstimme des Schauspielers Hilmar Eichhorn unterstützt. Zum Schluß folgt ein Appell an bewussten Konsum durch die Unterstützung nachhaltiger Fischerei.

Bachelor’s thesis of studies at the Burg Giebichenstein – University of Art and Design Halle. The condition of the sea is frightening. Since the beginning of industrial fishing in the 60’s, the fishing resources decreased by 90%. Scientists are warning against a complete exctinction of all fish species in less than 50 years. Animation by student Uli Henrik Streckenbach. Website Project and Video