Abenteuerliche Geschichten aus den Tiefen der Ozeane

Unterwasserarchäologe Dr. Florian Huber ist zu Gast bei »ttt – Titel Thesen und Temperamente« und berichtet von seinen abenteuerlichsten Tauchgängen: Funde und Erkundungen in Mexiko in den Cenoten, dem bizarren Unterwasserhöhlensystem in Yucatan.
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Problem Fangnetze in der Ostsee

Wie fängt man Fangnetze? Noch ist die sehenswerte kurze Dokumentation im MDR abrufbar:

Wie fängt man Fangnetze? Doku vom 3.8.2016 bei MDR Exakt Weiterlesen

Weniger Öllachen in der Ostsee

Die Anzahl sowie die Größe der Öllachen in der Ostsee werden geringer. Dies zeigt ein neuer Bericht der Organisation HELCOM, ein Zusammenschluss der Ostseeanrainerstaaten und der EU. Weitere Langzeitbeobachtungen und Datensammlungen sind jedoch notwendig, um nicht identifizierbare Flüssigkeiten auf der Wasseroberfläche besser einschätzen zu können. Mehr auf der Seite der http://www.eu-koordination.de/umweltnews/news/wasser-meere/3685-2016-04-27-11-29-34

Oder direkt in der Pressemitteilung der HELCOM http://www.helcom.fi/news/Pages/Detected-oil-spills-in-the-Baltic-Sea-reach-all-time-low.aspx vom 27.4.2016

17 Tonnen Müll aus Nord- und Ostsee gefischt

Berlin – Neben reichlich Hering, Seelachs oder Scholle haben Fischer bis Ende 2015 auch mindestens 17 Tonnen Müll aus Nord- und Ostsee gezogen. Mehr als drei Viertel der gefischten Abfälle bestanden aus Kunststoff, wie der Naturschutzbund (Nabu) am Mittwoch mitteilte.

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Alte Waggons zu künstlichen Riffen

Was tun mit ausgedienten U-Bahn-Waggons? Man wirft sie ins Meer. Doch nicht planlos, sondern mit Bedacht und in Abstimmung mit Umweltbehörden. So geschehen in den USA. Dort liegen entlang der Ostküste mehrere tausend entkernte U-Bahn-Waggons und dienen als künstliche Riffe für Fische.

Offenbar ist das das Versenken erfolgreich, denn Wissenschaftler stellten in diesen Gebieten einen 400-fachen Zuwachs an Biomasse (d.h. Fischen, Kleinstlebewesen und Unterwasserpflanzen) fest. Nur an Nachschub mangelt es derzeit. Denn neuere Waggons sind mit zu viel Kunststoff ausgerüstet. Da wird das Entkernen dann zu teuer.

Sendung von (W) wie Wissen zum Thema

Zwischenbilanz bei Deutschlandradio Betonteile auf dem Meeresgrund – über künstliche Riffe in der Ostsee (von 2004)

Unterwasserlehrpfad Meschendorf bei Rerik

NDR-Bericht über den Unterwasserlehrpfad Meschendorf (Nordmagazin, Sendedatum: 23.06.2012 18:00 Uhr)

Angelegt hat ihn Peter Alber, Chef der Tauchbasis Meschendorf bei Rerik in der Ostsee. Auslöser war die Beobachtung, dass viel mehr Tiere in der Ostsee zu entdecken sind, als viele meinen: Seesterne, Quallen, Schwebegarnelen, Aalmuttern, Hornhechte, Tobiasfischchen und noch viele mehr…

Report of German TV-Station NDR of underwater museum about marine life of Ostsee at Rerik at Diving club Meschendorf made by Peter Alber.

Wikipedia: of definitio

Nachrichten aus Lübeck: Hanse, Humboldt und Segel Hissen

Die Hansestadt Lübeck steht ganz im Zeichen der Aktivitäten als »Stadt der Wissenschaft 2012«:

Veranstaltungen auf der Webseite Stadt der Wissenschaft

Hanse trifft Humboldt – mit der »Aldebaran« in Lübeck

Das Forschungsschiff Aldebaran  geht im Rahmen der »Stadt der Wissenschaft 2012« in Lübeck vor Anker

http://www.wissenschaftssommer2012.de

Reihe Hanse trifft Humboldt

 

Vormerken:

Ausstellung – Wie kommt der Fisch in die Dose?

Ab 2. September? www.buergerakademie.luebeck.de

http://www.hanse-trifft-humboldt.de

Ebenfalls in Lübeck möglich ist »Schiffe gucken« im »Tor zur Ostsee«

Lübeck ist auf dem Weg zur »Smart City«. Der erste Meilenstein ist das »Tor zur Ostsee«-Projekt: Das »Tor zur Ostsee« ist eine multimediale Anzeigetafel in der Innenstadt (im Schaufenster der Karstadthauses an wechselnden Standorten). Besucher können dort Schiffsbewegungen der Lübecker Häfen (Schlutup, Innenstadt, Skandinavienkai und Travemünde) mitverfolgen. Eine automatische Live-Schaltung zu einer Webcam ist inklusive, beispielsweise, wenn ein Schiff auf Travemünde zuläuft oder das Seebad wieder verlässt. So werden Blicke auf die Ostsee möglich beispielsweise aus Sicht des Traditionsseglers »Passat«.

Zurück ins Wasser: Bestattung auf See und im Riff

Alles fängt im Wasser an und je nachdem kann es nach dem Lebensende auch wieder zurück ins Wasser gehen. Vorausgesetzt, der Verstorbene hat eine besondere Beziehung zum Wasser und dies auch handschriftlich verfügt. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Die klassische Seebestattung
Sie ist seit 1934 auch in Deutschland möglich. Dazu wird eine besondere wasserlösliche Seeurne mit der Asche des Verstorbenen ins Meer gelassen. Dies wird außerhalb der Drei-Meilen-Zone gemacht und kann vom Schiff oder auch vom Hubschrauber aus gemacht werden. Bestatter in Deutschland bieten dazu üblicherweise Ost- oder Nordsee aber auch das Mittelmeer an. Es gibt die »stille Seebestattung«, es können aber auch Angehörige mitfahren. Diese erhalten nach der Beisetzung eine Kopie der Seekarte mit den genauen Angaben zu Position- und Zeitangabe der Bestattung sowie einen Logbuchauszug des Schiffes.

Riffbestattung
Dazu wird die Asche des Verstorbenen mit Zement vermischt und in größere Betonteile gegossen. Als künstliche Riffelemente sind diese auch mit einigen Löchern versehen. Nach dem Aushärten des Betons wird das Element versenkt und bildet als künstliches Riff einen neuen Lebensraum für die Unterwasserflora und –fauna, Korallen besiedeln die Flächen, Fische finden Stellen zum Schutz und zur Aufzucht ihres Nachwuchses…

In Deutschland gibt es zwar einige künstliche Riffe aus Beton, es ist aber bisher hier nicht erlaubt, dafür ist es beispielsweise in den Vereinigten Staaten von Amerika vor der Küste Floridas im »Neptun Memorial Reef« und in Acapulco Mexiko an den »Eternal Reefs« möglich. Das Riff vor der Küste Floridas ist seit 2007 als erster Unterwasserfriedhof der Welt in Betrieb, entstehen soll das weltweit größte künstliche Riff der Erde mit Platz für bis zu 125.000 Verstorbene. Sollte man sich dort beerdigen lassen, muß man allerdings damit rechnen, dass man seine letzte Ruhestätte an einem touristisch gut erschlossenen Ort gefunden hat (jenseits einer Friedhofsruhe), denn das Areal wurde Atlantis nachempfunden und lockt viele Taucher, Touristen, Fotografen und ihre Modelle (Typ Meerjungfrau) an…

How to protect and restore fragile eco-systems like reefs – and what about the combination of Reef Balls and a eco-friedly funeral at sea?

Neptun Memorial Reef at Florida, US

Eternal Reefs, Acapulco Mexico.