Schiffswracks in der Nordsee

Bereits im Oktober gab es Meldungen zu neu entdeckten Nordsee-Schiffswracks – nun weiß man mehr und die Stelle ist hoffentlich gesichert… Weiterlesen

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Uni Oldenburg erforscht Plastikverbreitung in der Nordsee

Mehrere Hundert Holztäfelchen (kleiner als eine CD-Hülle) treiben seit Dienstag, 11. Oktober in der Nordsee. In deutsch und englisch steht auf ihnen

Helfen Sie mit, die Verbreitung von Meeresmüll zu erfassen. Bitte melden Sie die Nummer und den Fundort dieses Drifters an die Uni Oldenburg unter http://www.macroplastics.de

Wissenschaftler der Universität Oldenburg planen, in den nächsten vie Jahren mehr als 100.000 dieser Tafeln(14,5 Tonnen Fichtenholz) in den nächsten Jahren an 15 ausgesuchten Stellen an der gesamten Küste ausszuetzen sowie an Weser, Elbe und Ems, aber auch in Helgoland an den Schiffahrtsrouten, um herauszufinden, wann und wo sie wieder angeschwemmt werden. Erkundet werden soll durch die »Drifter« wie sich Müll (insbesondere Plastikmüll) in der Nordsee verhält. Von den Schwimmeigenschaften verhalten sich die in Jever gefertigten Platten ähnlich.

 

Bericht bei NDR Wissenschaftler der Universität Oldenburg.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/800-Holztaefelchen-gegen-Meeresmuell,makroplastik104.html

 

Küstenurlauber und Bewohner sind aufgerufen, die Nummer auf der Tafel an eine Webseite zu melden, damit die Wege des simulierten Plastikmülls aufgenommen und erforscht werden können.

Film »Saubere Nordseewelt« Kooperation Tauchverein und Tierpark

23 minütiger Film über die Kooperation des DUC Wattenscheid (duc-wattenscheid.de) mit dem Tierpark Bochum (tierpark-bochum.de). Der Tauchverein unterstützt ehrenamtlich den Tierpark bei der Reinigung des Seehunde- und Pinguinbeckens. Thomas Jechow (1. Vorsitzender DUC Wattenscheid) und Rolf Slabik (Zoodirektor und Geschäftsführer Tierpark Bochum) im Gespräch – und immer mit dabei Pinguin Paul! Die Dokumentation entstand im Fachbereich VISUELLE MEDIEN im TSV NRW e.V. (tauchsportverband-nrw.de) sie zeigt das Umfeld, die Vorbereitungen und die Arbeiten über und unter Wasser.

Hach, da würde ich auch gerne mal mitmachen bei einer Reinigung :-)

Film »Saubere Nordseewelt« ­ über die Kooperation des DUC Wattenscheid und dem Tierpark Bochum. Zu sehen im vimeo-Kanal des TSV NRW https://vimeo.com/channels/tsvnrw/  oder direkt bei vimeo https://vimeo.com/166309994

17 Tonnen Müll aus Nord- und Ostsee gefischt

Berlin – Neben reichlich Hering, Seelachs oder Scholle haben Fischer bis Ende 2015 auch mindestens 17 Tonnen Müll aus Nord- und Ostsee gezogen. Mehr als drei Viertel der gefischten Abfälle bestanden aus Kunststoff, wie der Naturschutzbund (Nabu) am Mittwoch mitteilte.

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Versunkene Schiffe – Abenteuer Unterwasserarchäologie

Der reich bebilderte Ausstellungskatalog begleitet die gleichnamige Ausstellung. Zum Themenschwerpunkt »Unterwelten« befasst sich das LWL Industriemuseum (Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur) im Schiffshebewerk Henrichenburg mal auf andere Art mit Schiffen: Mit dem Bergen von Schiffen bzw. ihrer Ladung.

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»Rheines Wasser« – Andreas Fath schwimmt den Rhein entlang

1.231 Flusskilometer, vom Tomasee in der Schweiz bis zur Mündung in die Nordsee bei Hoek van Holland will Prof. Dr. Andreas Fath schwimmend zurücklegen. Dort, wo das Schwimmen nicht möglich ist, steigt er um aufs Mountainbike oder aufs Kajak. Heute kommt er in Düsseldorf vorbei…

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Segel setzen für saubere Meere – NABU und DSV

Naturschützer und Segler engagieren sich gemeinsam aktiv für den Erhalt mariner Lebensräume

Flyer Müll voraus! – Segel setzen für saubere Meere (Flyer PDF)

Abfälle, insbesondere Plastikabfälle sind zu einer ernsten Gefahr für die Meere geworden. Der NABU und der Deutsche Segler-Verband (DSV) haben aus diesem Grund eine Initiative für einen naturverträglichen Umgang mit den Meeren gemeinsam gestartet.

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Wie Plastik tötet – Warum schwimmt so viel Plastik im Meer? im MKG Hamburg

Filmreihe im Rahmen der Ausstellung »Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt«

Eine Dokumentation von ZDFtivi/pur+

2011, 25 min., in deutscher Sprache, empfohlen für Kinder ab 8 Jahren

Die ZDF-Sendung pur+ mit Moderator Eric Mayer befasst sich mit dem Thema Plastik – auf kindgerechte Weise. Anschaulich werden Fragen beantwortet wie die, warum so viel Plastik im Meer schwimmt. Gezeigt werden auch Lösungsansätze.

http://www.matthias-film.de/product/de/Neuigkeiten/Jetzt-da-Wie-Plastik-toetet.html

http://www.plasticgarbageproject.org/de/vermittlung/filme/kinderfilm/

15 Uhr, Design-Lounge

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
20099 Hamburg
http://www.mkg-hamburg.de

Ausstellung The Hyperbolic Crochet Coral Reef. The Föhr Reef

Exhibition The Hyperbolic Crochet Coral Reef. The Föhr Reef at Museum Kunst der Westküste, Alkersum / Föhr Germany.

Das Projekt selbst sieht sich als enge Verbindung von Geometrie und Handarbeit und bewegt sich an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft, Mathematik und Umweltbewusstsein.

Hintergrund ist, auf die bedrohte Schönheit maritimer Ökosysteme und ihre steigende Zerstörung aufmerksam zu machen, mithilfe der gemeinschaftlich praktizierten Kulturtechnik des Häkelns. Immer mehr Riffe sind stark gefährdet, Verursacher: Verschmutzungen des Meerwassers, Überfischung und Klimaerwärmung. Bereits über ein Fünftel aller Korallenriffe ist heutzutage weltweit verschwunden. Hier ist also nun ein Riff gehäkelt worden, beteiligt waren 700 Personen aus Deutschland, Dänemark, Holland, der Schweiz und Österreich.

Erfunden hat das »Korallenhäkeln die Mathematikerin Daina Taimina. Sie entwickelte gehäkelte Modelle, um den hyperbolischen Raum zu visualisieren. Laut website des Projekts ist der mathematische hyperbolische Raum »ein, bildlich gesprochen, in sich selbst gekrümmter, sich an jedem Punkt weiter ausdehnender Raum. Man kann ihn sich ungefähr wie ein gewelltes Salatblatt vorstellen. Lange galt die hyperbolische Geometrie als ein nur schwer vorstellbarer und zweifelhafter Sonderfall der Mathematik. Inzwischen deutet viel darauf hin, dass sich die hyperbolische Geometrie besser als andere Theorien dazu eignet, die Struktur bestimmter natürlicher Organismen, wie Blätter, Quallen, Anemonen oder eben Korallen, mathematisch zu verstehen. Erst die gehäkelten Modelle Taiminas machten die hyperbolische Geometrie anschaulich.«

Die australischen Schwestern Christine und Margaret Wertheim (die eine Künstlerin, die andere Wissenschaftlerin) fanden die Modelle so inspirierend, dass sie ein großes kollektives und partizipatorisches Kunstprojekt iniitierten. 2003 gründeten sie das Institute For Figuring (IFF) in Los Angeles zur ästhetischen Seite wissenschaftlicher Theorien. Das größte Projekt des Instituts ist dabei das hyperbolische gehäkelte Korallenriff (The Hyperbolic Crochet Coral Reef). Über 5000 Mitwirkenden gestalteten bisher über 15 Korallenriffe in gemeinschaftlicher Handarbeit in den USA, in Australien und Europa und wurden bisher in renommierten Museen ausgestellt. »The Föhr Reef« ist dabei das erste Projekt dieser Art in Deutschland.

Früherer Hinweis auf das Häkelkorallenriff hier bei eauemi 

Project created by Margaret and Christine Wertheim of the Institute For Figuring in Los Angeles. The Hyperbolic Crochet Coral Reef is a big project and this exhibition of the reef at Föhr ist he first project at Germany, shown at Föhr, NorthSea Germany. 

10.6. – 16.9.2012
Museum Kunst der Westküste, Alkersum / Föhr
http://www.mkdw.de