Schifffahrtsmuseum und Digitales

Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg-Ruhrort ist in Sachen Neue Medien unterwegs mit einer App, mit der man sich durchs Haus leiten lassen kann.

Führung per Smartphone (Bericht in der WAZ)
Mehr auf der Webseite http://www.binnenschifffahrtsmuseum.de/

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Sie ist das Schwesternschiff der »Titanic« und wurde im Ersten Weltkrieg in der Agais am 21.11.1916 durch eine deutsche Seemine versenkt. Der Eigentümer will nun ein Museum bauen. http://www.tagesschau.de/ausland/britannic-101.html

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Freier Eintritt ins Schiffshebewerk Henrichenburg

An ausgewählten Tagen bieten die LWL-Museen kostenfreien Eintritt in die Ausstellungen. Hier ist eine Übersicht über einige Termine:

LWL-Industriemuseum – Schiffshebewerk Henrichenburg

  • 01.07.2016
  • 02.09.2016
  • 11.09.2016 – Tag des offenen Denkmals
  • 04.11.2016
  • 26./27.11.2016

LWL-Museum für Archäologie, Herne
11. – 15.07.2016

 

Heute vor 110 Jahren Eröffnung Löbbecke-Museum

Heute vor 110 Jahren am 5.3.1904 wurde in Düsseldorf das Löbbecke-Museum eröffnet.

> Weitere Infos auf der Düsseldorfer Aquazoo-Löbbecke-Museums-Seite unter  http://www.duesseldorf.de/aquazoo/service/index.shtml‎

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30 Jahre Schifffahrtsmuseum Düsseldorf im Schlossturm

Am 14.1.1984, d.h. vor 30 Jahren wurde im restaurierten Schloßturm am Burgplatz in Düsseldorf das Schifffahrtmuseum eröffnet.

Webseite Schifffahrtsmuseum

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International Museum Day of ICOM

Heute am 18. Mai ist wieder »Internationaler Museumstag«, alljährlich wird dieser Aktionstag seit 1977 durch die ICOM (International Council of Museum) organisiert. Unter dem Motto »Museums (Memory + Creativity) = Social Change« feiern die Museen weltweit das Ereignis am 18. Mai 2013. In Deutschland haben viele Museen allerdings bereits am 12. Mai ihren Aktionstag gehalten!

Every year since 1977, International Museum Day is held worldwide sometime around 18 May. The International Museum Day established in 1977 by International Council of Museums (ICOM) to encourage public awareness of the role of museums in the development of society.

Theme for 2013 is »Museums (Memory + Creativity) = Social Change«
http://network.icom.museum/international-museum-day/

International Museum Day > http://network.icom.museum/international-museum-day/imd-2013/the-theme-for-2013/

Film aus der Ausstellung Wale – Riesen der Meere in Münster

Es gibt einen schönen kurzen Film mit Einblicken in die Sonderausstellung »Wale – Riesen der Meere«, die bereits seit 21. September 2012 im LWL-Museum für Naturkunde Münster zu sehen ist. Die große Sonderschau geht noch bis zum 3. November 2013.

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Der Umgang mit Wasser und Boden – damals und heute

Heute findet im Museum für Antike Schifffahrt des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz das vierte Museumsgespräch statt. Thema ist der »Umgang mit Wasser und Boden – damals und heute«. Es diskutieren Prof. Dr. Hans-Rudolf Bork (Universität Kiel), Prof. Dr. Hans-Georg Frede (Universität Gießen) und Dr. Rainer Schreg (Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz).

Insbesondere die Archäologie liefert viel Erkenntnis zum Umgang des Menschen der Vergangenheit mit Wasser und Boden. Seit den frühesten Anfängen der Ackerbauwirtschaft in der Jungsteinzeit beeinflusst der Mensch mit verschiedensten Methoden den natürlichen Boden und Wasserhaushalt. Beispiele aus der römischen Antike und dem späten Mittelalter liefern besonders interessante Informationen dazu. Schon damals führten monokulturartige Wirtschaftsformen zu Umweltproblemen, unsren heutigen Fragestellungen und Problemen ziemlich ähnlich!

 

Vergleiche von früheren Entwicklungen und Lösungsansätzen mit unseren heutigen Ansätzen können interessante Erkenntnisse zutage fördern.

 

Beschreibung der Veranstaltung und des Museums auf der Webseite von Zukunftsprojekt Erde

 

Veranstaltungsort: Museum für Antike Schifffahrt, Neutorstraße 2b, 55116 Mainz

 Website

Neue Unterwasserkunst von Jason deCaires Taylor Häuser

Wunderschön sind die Unterwasserskulpturen von Jason deCaires Taylor. Es sind Häuser – für marine Lebewesen, gelegen im Isla Mujeres National Marine Park in Mexiko.

Die Gesamtbauzeit der Unterwasserhäuser betrug sechs Monate, die Gebäude wurde aus Cancun zur Isla Mujeres mit Hilfe der Fähre transportiert, ein 40Tonnen Kran wurde benötigt, um sie sicher auf dem Meeresgrund zu platzieren. Zwei Jahre zuvor hatte er bereits 400 unterschiedliche menschliche Skulpturen (Formgebend waren mexikanische Mitbewohner) im Wasser versenken lassen um ein künstliches Riff zu schaffen.

Im Juni 2011 beförderte er einen klassischen VW-Käfer aus Beton in das Wasser, mit einer darauf liegenden menschlichen Figur und Löchern im Innern des Wagens, einem praktischen Heim für Hummer. Was den Künstler bei seiner Unterwasseraustellung mit als besonderen Vorteil ansieht,ist, dass man als Besucher in der Schwerelosigkeit als Taucher quasi »Hinüberfliegen« und die Objekte aus verschiedensten Blickwinkeln betrachten kann. Das kann ich gut nachvollziehen, denn als Taucherin schwebe ich auch liebend gern aus verschiedensten Ecken an Objekte und finde gerade diese ungewöhnlichen Perspektiven spannend. Die Leichtigkeit des Seins beim Tauchen hat manchmal große Vorteile!

DeCaires Taylor faszinieren auch die verschiedensten Lichtsituationen, die die Objekte im Dialog mit der Wasseroberfläche haben. Neben der Ästhetik gibt es aber auch einen ganz handfesten ökologischen Hintergrund für diese Idee einer Unterwasserausstellung: De Caires Taylor machte die Beobachtung, welche Folgen der Tauchtourismus auch auf die empfindlichen Riffsysteme haben kann und wie sich Korallenriff verringerten. Dazu das menschliche Bedürfnis, besondere Attraktionen haben zu wollen – auch wenn man tauchen lernt. Warum nicht eine Attraktion schaffen, die mit der Natur im Einklang ist, durch künstliche Riffe. Der verwendete Beton ist übrigens ph-neutral und mit einer Masse versehen, die das Korallenwachstum fördert,

Es besteht zudem die Hoffnung, dass die naturbelassenen Riffe durch diese Attraktion etwas geschont werden, jährlich kommen 750.000 Menschen in die Region zum Tauchen… DeCaires Taylor schuf vor der Küste von Grenada im Jahr 2006 seinen ersten Unterwasserskulpturpark der Welt und die West Indies attraktion wird jetzt bereits als eines von den obersten 25 Weltwundern des National Geographic gelistet.

Underwater homes for marine life – made by Jason deCaires Taylor. DeCaires Taylor created the world’s first underwater sculpture park off the coast of Grenada in 2006, and the West Indies attraction is now listed as one of National Geographic’s Top 25 Wonders of the World.

Article Must-SEA property: Artist’s underwater homes create submerged city for those who want to sleep with the fishes

Ausstellung The Hyperbolic Crochet Coral Reef. The Föhr Reef

Exhibition The Hyperbolic Crochet Coral Reef. The Föhr Reef at Museum Kunst der Westküste, Alkersum / Föhr Germany.

Das Projekt selbst sieht sich als enge Verbindung von Geometrie und Handarbeit und bewegt sich an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft, Mathematik und Umweltbewusstsein.

Hintergrund ist, auf die bedrohte Schönheit maritimer Ökosysteme und ihre steigende Zerstörung aufmerksam zu machen, mithilfe der gemeinschaftlich praktizierten Kulturtechnik des Häkelns. Immer mehr Riffe sind stark gefährdet, Verursacher: Verschmutzungen des Meerwassers, Überfischung und Klimaerwärmung. Bereits über ein Fünftel aller Korallenriffe ist heutzutage weltweit verschwunden. Hier ist also nun ein Riff gehäkelt worden, beteiligt waren 700 Personen aus Deutschland, Dänemark, Holland, der Schweiz und Österreich.

Erfunden hat das »Korallenhäkeln die Mathematikerin Daina Taimina. Sie entwickelte gehäkelte Modelle, um den hyperbolischen Raum zu visualisieren. Laut website des Projekts ist der mathematische hyperbolische Raum »ein, bildlich gesprochen, in sich selbst gekrümmter, sich an jedem Punkt weiter ausdehnender Raum. Man kann ihn sich ungefähr wie ein gewelltes Salatblatt vorstellen. Lange galt die hyperbolische Geometrie als ein nur schwer vorstellbarer und zweifelhafter Sonderfall der Mathematik. Inzwischen deutet viel darauf hin, dass sich die hyperbolische Geometrie besser als andere Theorien dazu eignet, die Struktur bestimmter natürlicher Organismen, wie Blätter, Quallen, Anemonen oder eben Korallen, mathematisch zu verstehen. Erst die gehäkelten Modelle Taiminas machten die hyperbolische Geometrie anschaulich.«

Die australischen Schwestern Christine und Margaret Wertheim (die eine Künstlerin, die andere Wissenschaftlerin) fanden die Modelle so inspirierend, dass sie ein großes kollektives und partizipatorisches Kunstprojekt iniitierten. 2003 gründeten sie das Institute For Figuring (IFF) in Los Angeles zur ästhetischen Seite wissenschaftlicher Theorien. Das größte Projekt des Instituts ist dabei das hyperbolische gehäkelte Korallenriff (The Hyperbolic Crochet Coral Reef). Über 5000 Mitwirkenden gestalteten bisher über 15 Korallenriffe in gemeinschaftlicher Handarbeit in den USA, in Australien und Europa und wurden bisher in renommierten Museen ausgestellt. »The Föhr Reef« ist dabei das erste Projekt dieser Art in Deutschland.

Früherer Hinweis auf das Häkelkorallenriff hier bei eauemi 

Project created by Margaret and Christine Wertheim of the Institute For Figuring in Los Angeles. The Hyperbolic Crochet Coral Reef is a big project and this exhibition of the reef at Föhr ist he first project at Germany, shown at Föhr, NorthSea Germany. 

10.6. – 16.9.2012
Museum Kunst der Westküste, Alkersum / Föhr
http://www.mkdw.de