Plastik – Der Fluch der Meere im MKG Hamburg

Filmreihe im Rahmen der Ausstellung »Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt«

Plastik – Der Fluch der Meere
Ein Film von Max Mönch und Friedemann Hottenbacher,

ARTE/ZDF, 2012, 52 Min., in deutscher Sprache, mit freundlicher Unterstützung von ARTE

Die beiden Filmmacher befragten Wissenschaftler zum aktuellen Forschungsstand begleiteten ein Expeditionsteam auf der Suche nach einem Müllstrudel im Südpazifik – mit erschreckenden Erkenntnissen.

15 Uhr, Design-Lounge

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
20099 Hamburg
http://www.mkg-hamburg.de

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Bag It – Is your life too plastic? von Suzan Beraza im MKG Hamburg

Filmreihe im Rahmen der Ausstellung »Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt«

Bag It – Is your life too plastic? 2010, 78 min., in englischer Sprache

60.000 Plastiktüten gebrauchen Amerikaner alle fünf Minuten, wir sehen Otto Normalverbraucher Jeb Berrier in seinem Leben mit Plastik. Er macht sich auf den Weg nach den Plastiktüten.
Intro bei Vimeo

Website zum Film www.bagitmovie.com

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
20099 Hamburg
http://www.mkg-hamburg.de
15 Uhr, Design-Lounge

Addicted to Plastic von Ian Cornmacher im MKG Hamburg

Filmreihe im Rahmen der Ausstellung »Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt«

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
20099 Hamburg
http://www.mkg-hamburg.de
15 Uhr, Design-Lounge

http://www.plasticgarbageproject.org/de/vermittlung/filme/addicted-to-plastic/

 

Addicted to Plastic von Ian Cornmacher http://www.crypticmoth.com/ http://www.bullfrogfilms.com

2008, 85 min., in englischer Sprache

Dieser Dokumentarfilm wurde in 12 Ländern auf 5 Kontinenten gedreht, die Dreharbeiten dauerten drei Jahre. Die Mitte von Müllstrudeln wurden unter die Lupe genommen. In dem Film äußern sich Experten zur Plastikmüllthematik.

Trailer

Addicted to Plastic by Ian Cornmacher
Reveals the history and worldwide scope of plastics pollution, investigates its toxicity and explores solutions.

Plastic Shores von Edward Scott-Clarks im MKG Hamburg

Filmreihe im Rahmen der Ausstellung »Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt«
Heute läuft der Film »Plastic Shores« von Edward Scott-Clarks – um 15 Uhr,

Dokumentarfilm, Experteninterviews unter anderem mit Doug Woodring, Leslie Tamminen, Roze Savage, Sam Judd, Jean-Michel Cousteau und Sam Farr

Debutfilm von Produzent und Regisseur Ed Scott-Clarke (La Mode Verte Productions)

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Design-Lounge
Steintorplatz
20099 Hamburg
http://www.mkg-hamburg.de

http://www.plasticgarbageproject.org/de/vermittlung/filme/plastic-shores/

Bali – Paradise Trashed

Viele kennen Bali nur als Urlaubsparadies…Jimbaran Bay und Kuta Beach bespielsweise

Bali – Paradise Trashed (Film bei Youtube aus Bill’s Channel) – Zeit für eine Verhaltensänderung und Strandreinigungen!

Youtube Film from Bill’s Channel about plastic trash at the beaches of Bali…

 

European Week for Waste reduction

European Week for Waste reduction took place from the 19th to the 27th November 2012!

Time to think about our marine life and how we can get all the (plastic) waste out of our oceans….

La Semaine Européenne de la Réduction des Déchets

http://www.ewwr.eu/

Oceans – Die sieben größten Probleme unserer Ozeane

Die sieben größten Probleme unserer Ozeane

Artikel in Treehugger

The Ocean has issues 7 biggest problems facing our seas and how to fix them

1. Durch Überfischung wird das Lebens aus dem Wasser gezogen
2. Die wichtigsten Raubtiere des Ozeans werden getötet … nur Flossenfutterei
3. Ozeanversauerung – sie schickt uns 35 Million Jahre zurück
4. Sterbende Korallenriffe und eine unheimliche Abwärtsspirale
5. Die toten Zonen im Ozean – überall und weiter wachsend
6. Quecksilber Verschmutzung aus der Kohle durch Ozeane über Speisefisch auf unseren Tisch
7. The Große Pazifische Müllstrudel – ein Plastiksuppewirbel, den man sogar aus dem All bereits gut erkennen kann

 

1. Overfishing Is Draining the Life From the Water

2. Ocean’s Most Important Predators Being Killed…But Just for the Fins

3. Ocean Acidification Sending Us Back 35 Million Years

4. Dying Coral Reefs and A Scary Downward Spiral

5. Ocean Dead Zones Are Everywhere, and Growing

6. Mercury Pollution Going from Coal to Oceans to Fish to Our Dinner Table

7. The Great Pacific Garbage Patch a Swirling Plastic Soup You Can See from Space

Die Reise der Rhein-Ente

Am 19. September gab es hier bei eauemi den ersten Bericht über die Reise der Rhein-Ente, einer Badeente, die für die Sendung Kopfball auf große Tour geschickt wurde.

Man wollte mit diesem Experiment erforschen, wie lange das Wasser des Rheins von der Quelle bis zur Mündung braucht. Die Reise der Ente von der Rheinquelle im Kanton Graubünden im Tomasee in der Schweiz bis zur Nordsee ist nun beendet.

Über diese Reise der Nadja getauften Plastikente gibt es nun einen Film, Erstausstrahlung am 21.10.2012 (Dauer: 29,34 Minuten): Kopfball-Sendung Reise der Ente (WDR)

A yellow rubber duck is on the way along the Rhine river – 1230 Kilometer from Switzerland to North Sea. Now there is a film about Nadja’s journey…

Wo ist die Rhein-Ente? Eine Badeente auf großer Tour

Es gibt Rennen mit Quietscheenten, aber auch Aktivitäten, bei denen der Weg, den eine Badeente genommen hat, bewusst genutzt wird, um die Wasserwege besser zu erforschen.
Manchmal geschieht dies durch Zufall (so wie einer der riesigen Müllstrudel entdeckt wurde): Im Januar 1992 fiel vor Hongkong bei schwerer See eine Ladung von Plastik-Badeenten von einem chinesischen Frachter.  Dieser Müll war darauf hin 17 Jahre unterwegs in Pazifik, Arktis und Atlantik. Inzwischen erreichten einige der Enten die die Küste von England und die Ostküste Amerikas , wurden vor Hawaii gesichtet und sogar in Japan.

Manchmal wird dies bewusst gemacht, so wie bei dieser Ente, die am 1.9.2012 auf große Tour in der Schweiz ging, im Rhein auf eine 1000 Kilometer lange Tour. Jederzeit wurde der »Driftkörper« gut beobachtet, dank GPS und betreuenden Leuten

Lokalzeit Köln Ente auf Forschungsreise (Bericht in der WDR Mediathek)

Position der Ente auf der Kopfball-Seite  (actual position of rubber duck at Rhine)

Für die, die von Badeenten nicht genug bekommen können hier noch ein Link
http://myrubberducks.de/kurioses.html

A yellow rubber duck is on the way along the Rhine river – 1000 Kilometer

International Coastal Clean Up Day

Am Samstag, dem 17.9. findet der »International Coastal Clean Up Day« statt, an dem
weltweit von Freiwilligen Flussufer und Strände gereinigt werden. Initiator sind die
American River Parkway Foundation und die Ocean Conservancy. Auf der weltweiten Karte  können Reinigungsaktionen eingetragen werden. MIt dabei sind nicht nur Umweltgruppen, sondern auch viele Surfer, Taucher, Angler,…

Laut NABU sammelten beim letztjährigen Sammeltag fast 500.000 Menschen in über 100 Ländern mehr als 3.300 Tonnen Abfälle von Stränden – aus dem Meer und aus Flüssen.

Kunststoff macht die am schnellsten wachsende Komponente des Abfallstroms im Wasser aus. Kunststoffreste wie Styropor und Einweg-Beutel gehören zu den am häufigsten gefundenen Gegenständen, die während der Aufräumarbeiten an Stränden und Küsten gefunden werden. Da Kunststoff so gut wie nicht biologisch abbaubar ist, wird er zunehmend zu einem Umweltproblem. Der Dokumentarfilm »Plastik Planet« des österreischen Regisseuers Werner Boote zeigt sehr eindringlich, wie der »Plastic Garbage Patch«, der Müllteppich auf unseren Ozeanen aussieht (es gibt mehrere Teppiche).

Richtiggehend erschrocken war ich, als ich vor kurzem bei der Vernissage der »Growth«-Ausstellung die Fotos des Prix Pictet-Preisträgers Chris Jordan sah: »Midway: Message from the Gyre« heißt die Bildserie. Das Midway-Atoll liegt im Zentrum des Nordpazifik ist ein kleines Atoll, 3000 Kilometer vom nächsten Festland entfernt. Die Albatrosküken werden von ihren Eltern mit dem gefüttert, was ihre Vogeleltern finden. In dem Fall besteht die Nahrung zum großen Teil aus Plastikteilen, mit heftigen Folgen. Die Fotos der Küken mit ihren bunt gefüllten Mägen sind sehr ästhetisch fotografiert – die Aussage an den Betrachter allerdings unmißverständlich! Buntes Platik gehört weder in Vogelküken noch in andere Lebenwesen! Zu der Fotoreihe gibt es auch einen Film, hier der Link zu dem Trailer des Films http://www.midwayjourney.com/

Ein weiteres Problem sind Plastiktüten, die durch Wind aufs Wasser geblasen werden. Man kennt die Situation vielleicht: Ein Wind kommt plötzlich auf und – futsch sind Plastiktüte, Strandball, usw. Um das zu verhindern wurden verschiedene Möglichkeiten gefunden: In Hurghada beispielsweise wurden auf Initiative der NGO HEPCA (Hurghada Environmental Protection and Conservation Association) die Plastiktüten aus den Supermärkten verbannt (und viele Straßenhändler zogen bei der Stop Plastic Bags-Kampagne nach). Auf den Booten, die der  HEPCA angeschlossen sind, sind zudem die beliebten Plastiktüten für (Tauch-)Reisende tabu.

Andere wiederum empfehlen, in diese vor dem Ablegen/Wegwerfen einen Knoten zu machen, um die Tüte vor dem Wegfliegen aus Müllbehälter/Halde zu hindern. Eine simple Aktion mit viel Wirkung! Ebenso wie die Empfehlung, die Plastikringe, die Six-Packs (Dosengebinde) zusammenhalten, einzeln durchzuschneiden. Auch diese landen hin und wieder in den Ozeanen mit dem Effekt, daß sich Tiere in den Ringformen verheddern und zugrundegehen.

Auf manche Tüten ist sogar ein Hinweis auf den Knoten aufgedruckt »Tie in Knot before Disposal« oder auch der Vorschlag »Do Knot Litter« wird gemacht, beispielsweise bei der Bagmonster-Webseite.

Für eine große Aktion unter Tauchern ist es morgen etwas spontan und sollte organisiert sein, denn nicht alles aus den Gewässern muß und sollte raus (und auch für das Müllsammeln gibt es Richtlinien der Umweltabteilungen der Tauchsportverbände und Umweltschutzinitiativen und sogar feste Projekte (beispielsweise »A Watershed Awareness River Expedition« (Project Aware) oder die Cleanups von Beuchat am Bodensee.

Vielleicht motiviert der Termin den einen oder anderen, morgen am Strand seines Tauchspots, etwas Müll zu sammeln oder im Wasser den einen oder anderen Müll aufzunehmen und an Land zu entsorgen. Denn Müll nervt nicht nur, sondern bringt langfristig auch das biologische und ökologische Gleichgewicht der Gewässer durcheinander. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich sehe, was in den Seen landet… Golfbälle sind dabei noch die nettesten Funde, aber bei Ölfiltern, Batterien und Picknickmüll hört der Spaß auf. Ich habe morgen beim Tauchen mein Sammelnetz dabei… In dem Sinne: Gut Luft!