Müllräumaktion an Berlins Landwehrkanal

Gemeinsame große Aufräumaktion am Landwehrkanal für weniger Müll an Berlins Ufern. Nach zwei Stunden am vergangenen Samstag kam rund eine Tonne Müll zusammen. Eine Aktion von Freiwilligen des NABU, dem Müllsammelfloß Panther Ray, dem Tauchsportklub Adlershof und dem VDST (Verband Deutscher Sporttaucher) am Urbanhafen in Berlin Kreuzberg. Weiterlesen

Meeresmuseum Stralsund: Sonderausstellungen zum Thema Meer, Mensch & Müll

Sonderausstellungen »Geisternetze – tödliche Fallen« sowie »Mensch · Müll · Meer« im MEERESMUSEUM Stralsund: In der Ostsee gehen jährlich tausende Fischernetze verloren. Allein vor den deutschen Küsten sind die Positionen von hunderten verlorenen Netzen belegt. Der WWF Deutschland, das Deutsche Meeresmuseum und der Verein archaeomare e. V. haben 2013 ein Projekt zur Dokumentation der »Geisternetze« gestartet – mit finanzieller Unterstützung der Schweizer Drosos Stiftung.

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1. Beach-Cleanup 2014 am Rheinkilometer 745

Ich weiß, es ist nur ein Tropfen im großen Ozean, nur wenn jeder/jede das machen würde (neben vielen anderen Dingen), die wesentlichen größeren Einfluss haben (Verhaltensänderungen beim Konsum und Anforderungen an Produzenten und Verursacher) wäre schon viel geschafft. Wie in den letzten Jahren auch habe ich einen Spaziergang am Rheinkilometer 745 in Düsseldorf an der Oberkassler Brücke mit einem kleinen Cleanup verbunden.

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Surfrider Foundation Strandreinigung Düsseldorf 29.9. 11-13h

Jeder Bürger kann mithelfen. Eine saubere Stadt freut Mensch, Tier, Umwelt.
Das Umweltamt Düsseldorf schafft die Voraussetzungen für ein schönes Stadtbild. Rund 80 zusätzliche Saisontonnen wurden am Rheinufer aufgestellt. Zusätzlich wird durch Infokarten, Plakate und Aufkleber auf den Abfallbehältern an die Verantwortung der Besucher appelliert, die Rheinwiesen sauber zu halten. Trotzdem lassen Partygäste ihren Grillmüll liegen. Außerdem spült der Fluss Unrat an das Ufer. Das sieht nicht nur unschön aus, der Plastikmüll ist auch eine Gefahr für Tiere. Eine Lösung sind Strandreinigungen.

Traurige Bilanz der ersten Reinigung am 7.7.2013 am Bremer Sandstrand: Fünf Aktivisten haben in zwei Stunden 20 große Müllsäcke gefüllt und hätten noch mehr sammeln können.

Treffpunkt Sonntag 29.9.2013 um 11h auf der Fussgängerbrücke über der Einfahrt zum Medienhafen.

Erkennungszeichen ist eine Fahne der Surfrider Fundation.. Müllsäcke und Plastikhandschuhe werden gestellt. Gemeinsam gehen die Umweltfreunde am Bremer Sandstrand entlang. Circa 200m Uferabschnitt sollen von Plastikmüll gesäubert werden. Für die Entsorgung stehen an der Bremer Straße Awista Müllcontainer. Die Aktion von Birgit Stenger ist angemeldet bei der Surfrider Foundation Europe Biarritz. Dadurch sind die Teilnehmer unfallversichert gegen eventuelle Schnittverletzungen durch Glasscherben oder ähnliches. Jeder kann mithelfen, kostenfrei. Ohne Anmeldung einfach hinkommen.

Treffpunkt Sonntag 29.9.2013 um 11h auf der Fußgängerbrücke über der Einfahrt zum Medienhafen in 40221 Düsseldorf. Die Aktion geht bis vorausichtlich 13 Uhr.

Surfrider Foundation Europe
Die Surfrider Foundation wurde 1984 von Wellenreitern in den USA gegründet, aber jeder kann mitmachen weltweit. Schutz und Sauberkeit von Stränden, Meeren, Flüssen betrifft jeden. Es ist unsere Welt und Verantwortung. 1990 wurde die Surfrider Foundation Europe in Biarritz Frankreich gegründet. Von dort aus werden die Aktivitäten europaweit koordiniert und unterstützt. Die Surfrider Foundation hat sich dem Schutz von Küsten und Gewässern verschrieben. Dieses Ziel wird durch Aufklärungsarbeit, Forschung, Lobbyarbeit und Mobilisierung erreicht. Jeder kann mitmachen, kostenfrei.

Plastikmüll im Meer vermeiden
Das Problem liegt im Meer, die Lösung liegt an Land. Die Wegwerfgesellschaft überschwemmt die Meere weltweit mit Müll, eine Bedrohung für Umwelt, Tier, Mensch. Schätzungen gehen davon aus, dass sich über 140 Millionen Tonnen Müll in den Meeren befinden. Jahr für Jahr gelangen über 10 Millionen Tonnen Plastikabfälle neu ins Meer. Die Ozeane sind die größte Müllhalde der Welt. Müllteppiche unvorstellbaren Ausmaßes auf den Ozeanen sind lebensbedrohlich für Tiere und Menschen, die über die Nahrungskette verbunden sind. Alle Lebewesen im Meer (Fische, Vögel, Schildkröten, Robben, Delfine, Wale u.v.m) nehmen diesen Plastikmüll über die Nahrungskette auf und sterben. Über Fischkonsum gelangt Plastik in den Menschen mit unbekannten Auswirkungen. (Text Birigit Stenger)

Sunday Sept 29th, BeachCleanUp at Bremer Sandstrand Duesseldorf with Birgit Stenger and Surfrider Foundation – meeting point Bridge near Media Harbour 11 am to 1 pm.

www.surfriderfoundation.de

Planungen zu einem Verband zum Thema Müll im Meer

In Deutschland arbeiten inzwischen viele einzelne Personen, Institute und Organisationen am Thema »Meeresmüll«. Vor einigen Monaten fand beispielsweise  eine Konferenz zu dem Thema in Berlin statt. Fabiano Barretto (Globalagarbage), der die Konferenz aktiv begleitet hat, machte den Vorschlag, die deutschlandweite Arbeit an diesem Thema durch die Gründung eines Vereines oder Verbands zu verknüpfen. Dies ist auf großes Interesse gestoßen.

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9 Wege, um unsere Meere, Seen und Flüsse zu schützen

9 Wege, um unsere Meere, Seen und Flüsse zu schützen

  1. Darauf achten, was und wie man konsumiert
  2. Müll und Verpackungen reduzieren (= weniger Geschleppe :-)
  3. Nicht alles gleich in den Müll werfen
  4. Abfälle richtig entsorgen
  5. Müll sortieren, damit dieser recycelt wird
  6. „Saubere“ Transportmittel nutzen
  7. So wenig Spuren wie möglich in der Natur hinterlassen!
  8. Sparsam mit Wasser und Energie umgehen
  9. Mitmachen und sich einsetzen. z.B. mal bei einem Spaziergang Müll am See mitnehmen, genug Tüten finden sich garantiert vor Ort!

Weitere Informationen, auch wie man einen Strand Clean up organisiert bzw. bei welchen man sich anschließen kann auf der Seite der Surfrider Foundation http://www.surfrider.eu

Internationale Konferenz zum Thema Müll in den Meeren

Mittlerweile befinden sich über einhundert Millionen Tonnen  als Abfall in unseren Weltmeeren!

Die International Conference on Prevention and Management of Marine Litter in European Seas in Berlin, die vom 10. bis 12. April 2013 geht befasst sich mit dem

Konferenzwebseite International Conference on Prevention and Management of Marine Litter in European Seas: www.marine-litter-conference-berlin.info

Mitteilung auf der Seite des Umweltbundesamts
Internationale Konferenz bereitet Aktionspläne für saubere Meere vor
FAQ zum Thema Meeresmüll auf der Seite des Umweltbundesamts

The International Conference on Prevention and Management of Marine Litter in European Seas took place in Berlin, Germany,  from 10 to 12 April, 2013.

Conference Partners:
The German Federal Environment Agency (UBA),  the Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation and Nuclear Safety (BMU) and the European Commission DG Environment.

Follow the conference on twitter: @MLConfB

Plastic Planet von Werner Boote im MKG Hamburg

Filmreihe im Rahmen der Ausstellung »Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt«

»Plastic Planet«, Regie: Werner Boote
Webseite zum Film http://www.plastic-planet.de/
2009, 95 min., in deutscher Sprache

15 Uhr, Design-Lounge
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
20099 Hamburg
www.mkg-hamburg.de

Wie Plastik tötet – Warum schwimmt so viel Plastik im Meer? im MKG Hamburg

Filmreihe im Rahmen der Ausstellung »Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt«

Eine Dokumentation von ZDFtivi/pur+

2011, 25 min., in deutscher Sprache, empfohlen für Kinder ab 8 Jahren

Die ZDF-Sendung pur+ mit Moderator Eric Mayer befasst sich mit dem Thema Plastik – auf kindgerechte Weise. Anschaulich werden Fragen beantwortet wie die, warum so viel Plastik im Meer schwimmt. Gezeigt werden auch Lösungsansätze.

http://www.matthias-film.de/product/de/Neuigkeiten/Jetzt-da-Wie-Plastik-toetet.html

http://www.plasticgarbageproject.org/de/vermittlung/filme/kinderfilm/

15 Uhr, Design-Lounge

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
20099 Hamburg
http://www.mkg-hamburg.de

Plastik – Der Fluch der Meere im MKG Hamburg

Filmreihe im Rahmen der Ausstellung »Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt«

Plastik – Der Fluch der Meere
Ein Film von Max Mönch und Friedemann Hottenbacher,

ARTE/ZDF, 2012, 52 Min., in deutscher Sprache, mit freundlicher Unterstützung von ARTE

Die beiden Filmmacher befragten Wissenschaftler zum aktuellen Forschungsstand begleiteten ein Expeditionsteam auf der Suche nach einem Müllstrudel im Südpazifik – mit erschreckenden Erkenntnissen.

15 Uhr, Design-Lounge

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
20099 Hamburg
http://www.mkg-hamburg.de