Wissenswertes über die Oder

Viele kennen sie als Grenzmarkierung zu Polen oder erinnern sich an sie durch die Hochwasserkatastrophe von 1997. Mehr über die Oder bei »Planet Wissen«

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StadtZürcher Seeüberquerung & Limmatschwimmen

Heute wurde bekannt gegeben: Die traditionelle StadtZürcher Seeüberquerung ist abgesagt, das Wasser ist zu kalt. Betrifft das auch das diesjährige Limmatschwimmen?

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Acqua Alta Venice Venezia nov 2012

Was ist, wenn Hochwasser ist, beispielsweise in Venedig? Dann kann das da schon mal so aussehen… Auch wenn das barfuss nett aussehen mag, man sollte bedenken, dass bei einer Flut auch die Kanalisation mitgeflutet wird… Von daher sind Gummistiefel vielleicht doch die etwas appetitlichere Fußbekleidung…

Fortunately for Venetians, floods in Venice are sea ones, which means that 3 hours later, with the low tide, all water was gone back to sea and Venice was fully dried again! Please look how Venetians are going about their normal routines despite the flooding! Impressive! Acqua Alta!

Film von Luca & Daniela bei Vimeo
Cinematography & Editing: Luca and Daniela Carton – e-venise.com
Music: Ton »Fatata te miti« (by the sea)
https://vimeo.com/52720715

oder so (wie am 27. Oktober 2012)
Acqua Alta Venice Venezia Venise 2012
https://vimeo.com/52325632

Hochwasserbilder: Luftaufnahmen Fischbeck Sachsen-Anhalt

Fischbeck Town, part II, Dyke Burst and Flooding • 360° Aerial Panorama

Der Elbe-Deich ist am 10. Juni bei Fischbeck (im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt) gebrochen. Erschreckende Luftaufnahmen bei Airpano zeigen das Ausmaß der großen Flut:

http://www.airpano.com/360Degree-VirtualTour.php?3D=Germany-Flooding-Fischbeck-2-2013

http://www.airpano.com/360Degree-VirtualTour.php?3D=Germany-Flooding-Fischbeck-2-2013

A dyke near Fischbeck in the state of Saxony-Anhalt was breached overnight on Monday, 10th of June, allowing floodwaters to completely inundate the village.

The torrent of floodwaters in Germany has turned vast areas into a brown water world, sparked a mass mobilisation of emergency workers and caused billions of euros in damage in what one lawmaker termed a »national catastrophe«.

 

Hochwasserschutz – Deiche oder Auen?

In Sachsen-Anhalt wird aktuell extremes Elbe-Hochwasser erwartet, Passau, Magdeburg und Halle haben ebenfalls mit dem Hochwasser zu kämpfen.

Hochwasser Jahrhundertflut (Artikel in der ZEIT online)

Da taucht die Frage auf, wie man sich dagegen schützen kann – oder besser, wie man mit dem Wasser ökologisch sinnvoll umgehen kann. Immer noch aktuell ist dieser Beitrag Deiche oder Auen.

Vor einer Woche wurde die sehenswerte ARTE-Dokumentation zum Thema Sand  ausgestrahlt:

Sand – die neue Umweltzeitbombe behandelt auch das Thema Küstenschutz und zeigt die Aufgabe, die wandernde Sandflächen auch haben – unter anderem Künstenschutz. Durch zunehmende enge Bebauung und andererseits Entfernen des Sandes (für Bauvorhabne als kostenfreie Zutat für Beton), aber auch durch Talsperrenbau, der Nachbildung neuer Sandvorkommen, die Wnaderung von Steinen entlang der Flüsse bis zum Meer abnimmt sind die natürlichen Strände dieser Welt gefährdet. Mit ihr die Lkosysteme, die von ihr leben und Zonen, in denen Menschen Erholung suchen, denn ein Urlaub am Strand ist für viele nach wie vor sehr erstrebenswert!

Wir benötigen mehr Wissen und Lobby für natürlichen Küstenschutz, sei des durch Sandzonen, die wandern dürfen, Mangrovenwälder als natürliche Flutbarrieren und die vielen anderen System, die wir Menschen durcheinander bringen…

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) informiert umfassend zum Thema Hochwasserschutz.

Passend dazu auch der Kommentar der Stuttgarter Zeitung über die Folgen unserer Gier und das Thema besserer Hochwasserschutz durch Renaturierung von Auen, weniger Versiegelung sowie gegen Baugebiete in ehemaligen Auen. Ein tolles Baumodell wurde im Rahmen des Masterplans Emscher Zukunft realisiert: Dort wurde ein sogenannter »Retentionsraum«, ein Regenrückhaltebecken für den Hüller Bach in die »Afrikalandschaft« der Zooanlage der ZOOM-Erlebniswelt integriert!

Afrika Verbindet (TV Bericht)

 

Das ISMAR in Venedig

Das ISMAR (Institut zur Meeresforschung) befindet sich im historischen Arsenal in Venedig. Früher wurden in seinen langen Hallen die Schiffe gebaut, die Venedig dazu brachte, zu einer starken Seemacht zur werden.

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Thema Hochwasserschutz & eine clevere Idee dazu: Kunststofftonnen

Es regnet viel und das Winterhochwasser wird mehr…

Rhein-Hochwasserchronik für Köln

Fünf Fragen zum Hochwasser

Eine clevere Idee ist es, statt Sandsack runde Kunststofftonnen als Schutz gegen Hochwasser einzusetzen. Bericht

Good idea from rhineland: instead of sandsacks plastikbins to protect against flood – maybe a smart ecological and very flexible solution!
German report at regional TV-station WDR

Nachtrag: Leider ist der Bericht über die Kunststofftonnen, die sowohl Sand als auch Wasser aufnehmen können und bei Hochwassser schützen können, nicht mehr in der WDR-Mediathek abrufbar, glücklicherweise gibt es aber bei der FAZ noch diesen Artikel vom 14.1.2011:

Hochwasserschutz Bewährungsprobe für die rote Tonne

Vielleicht wird Reinhard Ries eines Tages dankbar an den Januar 2011 zurückdenken. Denn zum ersten Mal kann der Leiter der Frankfurter Feuerwehr in seiner Heimat zeigen, was der von ihm mitentwickelte Hochwasserschutz Aquariwa kann. (FAZ)

Diese Aquariwa-Tonnen (4,10 Meter lang und 1,20 Meter breit) sind aus einem sehr elastischen und sehr flexiblen Glasfasergewebe aus Kunstharz gearbeitet. Die Platte wird zu einem Zylinder gerollt, mit einem einfachen Verschluss zusammengeklemmt und mit eine Folie ausgelegt. So kann aus nur einer Lastwagenladung in kürzester Zeit ein 600 Meter langer Damm aufgebaut werden. Entwickelt hat diese Tonnen Reinhard Ries, Chef der Frankfurter Feuerwehr, zusammen mit seinem Vater und einem Freund von diesem, Georg Walger (so kam es zu den beiden Silben RI und WA). Die Tonnen sind in der Lage Hochwasser bis zu einer Höhe von 80 Zentimetern aufzuhalten und wurden in Großversuchen getestet. Produziert werden die patentgeschützten Tonnen auch in Krakau (Polen), wo sie, wie auch in Brandenburg bereits eingesetzt wurden. Praktischerweise können diese Tonnen auch schnell statt Wasser mit Sand befüllt werden und hintereinander wie übereinander gestapelt werden.

Beim Jahrhunderthochwasser im Juni 2013 startete die Branddirektion Frankfurt am Main eine Hilfsaktion gestartet zur Bekämpfung des Elbhochwassers in Gartow (Niedersachsen), es kamen dort insgesamt 1.548 Meter des Systems zum Einsatz.

Andere Systeme sind der »Quickdamm« (zwei bis drei Meter langen Gestelle aus Stahlrohr, um die herum wasserundurchlässige Planen oder reißfeste Stoffe gespannt werden kann – aufbaubar wie ein Tapeziertisch) oder der klassische Sandsack (bei letzterem spielt es eine Rolle, daß viele Menschen eine Kette bilden und gemeinsam anpacken – was auch Vorteile haben kann.