Sand – die neue Umweltzeitbombe

Die sehenswerte Doku von Denis Delestrac über den weltweiten Sandbedarf ist zwar von 2011, aber aktueller denn je. Momentan läuft sie gerade wieder in der Mediathek bei Arte.

Weiterlesen

Advertisements

Versenkt und Vergessen bei ARTE

Mehr als 100.000 Tonnen radioaktiver Abfälle befinden sich auf dem Meeresgrund. Man nennt diese Orte auch »Dumping Grounds«. Das ARTE Filmteam ist den Spuren nachgegangen… Das Team von Thomas Reutter und Manfred Ladwig macht sich von der britischen Kanalinsel Alderney auf zur Surensuche nach dem versunkenen Atommüll im Ärmelkanal…

Der Bericht wird unetrstützt von Archivaufnahmen und Dokumente, die zeiegn, wie damals dieser Müll ins Meer gekippit wurde, Interviews mit Zeitzeugen, mit verantwortungsvollen Politikern und Greenpeace-Aktivisten von damals.

Übrigens soll es immer noch erlaubt sein, radioaktives Abwasser von Land aus ins Meer einzuleiten. Täglich wird flüssiger Atommüll in die Irische See und in den Ärmelkanal von Wiederaufarbeitungsanlagen gepumpt. Weitgehend unbekannt sind die Langzeitfolgen der atomaren Meeresverschmutzung.

Atommüll vor Europas Küsten – TV Tipp Heute bei ARTE 20h 15
http://www.arte.tv/guide/de/046923-000/versenkt-und-vergessen

Wiederholung:
Samstag, 11.05. um 12:40 Uhr

Plastik – Der Fluch der Meere im MKG Hamburg

Filmreihe im Rahmen der Ausstellung »Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt«

Plastik – Der Fluch der Meere
Ein Film von Max Mönch und Friedemann Hottenbacher,

ARTE/ZDF, 2012, 52 Min., in deutscher Sprache, mit freundlicher Unterstützung von ARTE

Die beiden Filmmacher befragten Wissenschaftler zum aktuellen Forschungsstand begleiteten ein Expeditionsteam auf der Suche nach einem Müllstrudel im Südpazifik – mit erschreckenden Erkenntnissen.

15 Uhr, Design-Lounge

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
20099 Hamburg
http://www.mkg-hamburg.de

Water makes Money – heute abend bei ARTE – kurz vor Prozess-Start

In zwei Tagen, am 14.2.2013 beginnt der Prozess gegen den Film »Water makes Money« im Pariser Justizpalast. Konzern Veolia klagt, weil er sich laut Filmmacher durch die Verwendung des Begriffs »Korruption« verleumdet fühlt. Es geht also nicht um die im Film gezeigten Fakten, die bestritten werden, nur »Korruption« hätte man sie nicht nennen dürfen!

Aktuell versucht die EU-Kommission, alle Kommunen zur Ausschreibung der Wasserversorgung zu zwingen (dagegen läuft aktuell eine der größten Bürgerinitiativen Europas – Stichwort »Right2Water«).

Sollte Veolia den Prozeß gewinnen steht zu befürchten, daß die Zensur der Filmstellen gefordert wird, die der Konzern als Verleumdung ansieht… Möglicherweise ist dann das Verbot dieses Films zu befürchten. Neben dem Verbot des Films drohen dem französischen Verleih »La Mare aux Canards« und dem Protagonisten Jean-Luc Touly Geldstrafen, Anwaltskostenkosten bzw. die Bezahlung von Widerrufsanzeigen in fünf- bis sechsstelliger Höhe. Bisher haben die französischen Freunde schon 9.600€ für diesen Prozess ausgelegt. Das »Water Makes Money-Team« Leslie Franke, Herdolor Lorenz und Lissi Dobbler hofft auf zahlreiche Unterstützer.

In Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Italien und Österreich wird »Water Makes Money« in den Tagen um den Prozess in vielen Veranstaltungen aufgeführt.

Der TV-Sender ARTE, der den Film wie viele andere unterstützt,
strahlt ihn heute Abend um 22 Uhr aus: WATER MAKES MONEY

Wiederholung am Donnerstag 21. Februar um 13.55 Uhr

Das »blaue Gold« ist mit eines unserer wichtigsten Güter, wir sollten es mehr schätzen und bewahren – als öffenliches Gut für alle!

Mehr auf http://www.watermakesmoney.com

Water Makes Money by Leslie Franke and Herdolor Lorenz
Documentary about privatization of our vital resource water!

Water Makes Money and the French lawsuit did cause already excessive damage to the multinational, and a German lawsuit would do nothing but increase the damage.

Isn’t this a wonderful compliment? The powerful multinational did not abstain voluntarily from filing a lawsuit in Germany. It seems that fear from the big public has disabused Veolia! To this date, almost 1,5 million people have seen the film. This public power is also a big compliment to the many hundred dedicated people, active groups and citizens‘ initiatives, which fight against the private interest of the water multinationals, and made Water Makes Money their tool. This is clearly a small victory of the civil society.

The drawback: The claim is still pending against Jean-Luc Touly and the French film distributor, who certainly has to take NO responsibility whatsoever for the film. On one side, it is all over town: Veolia might not dare to damage Sarcozy, who has tight connections to the multinational, with an unpopular lawsuit just before the elections. But we and all of you: we need to remain vigilant, and if it should come to the criminal proceeding, we need to prepare the public platform which also protects our French friends from judicial arbitrariness. The facts that were shown in the film are not contested. However, they should not be referred to as »corruption«.

Since Water Makes Money has started in 2008 to throw light on the lucrative exploitation of the vital resource water through public private partnership, the share price of Veolia has fallen to 13,28% (from 64,55 to 8,57) and the multinational is experiencing a severe crisis!

(Source english WMM-website )

Der letzte Fisch – Unsere Meere am Scheideweg

Fisch ist eines der kostbarsten Nahrungsmittel … nur warum gehen wir damit so nachlässig damit um und vernichten unsere Fischbestände immer weiter und weiter? Jedes Jahr werden 90 Millionen Tonnen aus dem Meer gezogen und bis zu 90 Prozent eines jeden Fischzugs wird als Beifang wieder über Bord geworfen. Wir sollten nur noch den Fisch aus dem Meer holen, den wir auch wirklich essen. Es gibt viele Möglichkeiten auch nur diese Tiere gezielt und nachhaltig zu fangen. Ansätze dazu sind selektivere Fangmethoden, kleinere Fangflotten, Schonzeiten und Schutzgebiete. Fangmenge, Fischereidruck und Auswirkung aufs Ökosystem sind eng miteinander verbunden.
Lösungsidee: Die Fangmenge bleibt gleich und der Fischereidruck wird um die Hälfte reduziert. Die Meere sind gefährdet aber wir haben sie noch, die Chance!

Eindrucksvolle ARTE Dokumentation »Der letzte Fisch – Unsere Meere am Scheideweg«

Dauer 45 Minuten, Buch und Regie: Ismeni Walter, Kamera: Erik Sick, Produktion Schiebener Filmproduktion im Auftrag des WDR in Zusammenarbeit mit Arte

Interview mit Jan-Marc Faurès (FAO) zum Thema Wasser & Landwirtschaft

Arte Film zum Thema Wasser Wasser:
Interview mit Jan-Marc Faurès, Wasserspezialist der FAO

Jean-Marc Faurès (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO)) im Gespräch, Thema ist der Wasserbedarf der Landwirtschaft bei der Herstellung unseres täglichen Brots und verfügbare Trinkwasserressourcen.

Erstausstrahlungstermin: Mo, 27. Apr 2009, 15:31

Film »Water makes money«

Der Dokumentarfilm »Water makes money – Wie private Konzerne mit Wasser Geld machen« (WMM) thematisiert die weltweite Privatisierung von Wasser. Regie führten Leslie Franke und Herdolor Lorenz. Der Film hatte am 23.09.2010 in Deutschland, Frankreich und weiteren Städten in Europa Premiere. Es ist eine Koproduktion der Kernfilm mit La Mare aux Canards und Achille du Genestoux, in Zusammenarbeit mit AQUATTAC und ZDF/ARTE, gefördert von der Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein sowie vielen anderen (darunter zahlreiche Übersetzer). Weitere Infos und Kinolandkarte  auf der Webseite zum Film.

The film »Water makes money« directed by Leslie Franke und Herdolor Lorenz focuses on the global privatization of water. www.watermakesmoney.com